Die göttliche “Wünsch Dir was, Blogger”-Seuche

21. Dezember 2013 at 09:00

Weiter geht es mit meiner Erfüllung von Rons Wunsch zu Greifenklaues Aktion “Wünsch Dir was, Blogger”:

Das große Siechtum kam von jenseits des Meeres. Und hat alles verändert.

Die Offenheit des Wunsches hat zu einigen Ideen meinerseits geführt, die ich je nach Thema in mehrere Artikel aufgeteilt habe. Im ersten Teil ging es im vergleichsweise normale, mundane Krankheiten und heute geht es mit gottesbezogenen Seuchen weiter.

Der Schrecken des göttlichen Siechtums

  • Eine merkwürdige Krankheit befällt alle Lebenden seitdem einige Fischer eine neue Insel weit vor der Küste entdeckten. Sie äußert sich bei diesen zu Lebzeiten in keiner normal wahrnehmbaren Weise, nur ein aufwändiges göttliches Ritual kann sie sichtbar machen. Die Krankheit äußert sich erst, wenn der Erkrankte stirbt. Nur wenige Tage nach seinem Tod kehrt er als Untoter zurück. Das Erschreckende ist weniger die Tatsache, dass er überhaupt wieder aufersteht – Zombies und dergleichen kennt man ja – sondern vielmehr, dass er aussieht wie kurz vor seinem Tode und auch über all sein Erinnerungen verfügt, außer die seines Ablebens. Dies führt vor allem für die Hinterbliebenen zu sehr merkwürdigen und schockierenden Erlebnissen. Mittels göttlicher Magie können sie auch eindeutig als Untote klassifiziert werden, selbst wenn die meisten von ihnen noch gewohnheitsmäßig essen und trinken. Einige haben versucht die eigentlich Gestorbenen umzubringen, was auch gelang. Doch diese Toten kehrten trotzdem wieder zurück. Selbst Verbrennungen waren nicht erfolgreich. Dies ist vor allem ein Problem der weniger Betuchten, denn die Reichen und Mächtigen verfügen über genügend Geld sich entsprechend untersuchen zu lassen. Auch ein Ritual zur Heilung wurde bereits entwickelt, doch dieses wirkt nur vor dem ersten Tod und auf Grund der Ansteckungsgefahr muss es oft mehrfach wiederholt werden.
  • Die Götter sind krank! Seit Menschengedenken leben sie auf einem kleinen Kontinent im Süden der bekannten Welt. Nicht viele Leute haben ihn jemals betreten, doch die wenigen, denen es gestattet war, berichten von einer Krankheit der Götter und auch Rituale und Gebete bestätigen dies. Es scheint sich dabei um eine Krankheit zu handeln, die die Macht der Götter selbst befällt und verhindert, dass sie ihre Macht an neue Wesen übertragen oder ihre Diener mächtiger machen, als sie es bisher sind. Kurzum gibt es also keine neuen Priester mehr und alle Priester, die ihre Macht schon erhalten haben, können durch ihren Gott nicht weiter gestärkt werden. Der Klerus eines jeden Gottes ist in heller Aufregung und sucht verzweifelt nach einer Lösung und bombardiert die Götter mit Gebeten und Ritualen. Viele schon haben versucht den Kontinent der Götter zu erreichen, mussten aber unverrichteter Dinge zurückkehren oder starben bei dem Versuch das Land gegen den Willen der Götter zu betreten. Die Götter haben gesendet, dass sie fürchten die Krankheit könne sich auf ihre Anhänger direkt übertragen und sie alle dahinraffen. Daher darf vorerst niemand mehr ihre Gefilde betreten. In der intensiven Suche nach einer Lösung vernachlässigen die Tempel zusehends die Fürsorge für die normale Bevölkerung. Tempeldienste werden immer seltener und die Preise dafür und vor allem für Gegenstände göttlicher Energie wie Heiltränke und ähnliches steigen in unerschwingliche Höhen. Wer versucht die Götter zu schwächen? Wird es gelingen ein Lösung zu finden, bevor zu viele Priester eines natürlichen Todes sterben? Bevor die Tempeldienste ganz eingestellt werden? Und bevor der letzte Heiltrank getrunken ist?

Im nächsten Artikel geht es weiter mit Ideen für ein magisches bzw. arkanes Siechtum.